Responsible Design

In der einseitigen Kulturseite der Financial Times wird am 26.10.21 auf eine Ausstellung im Design Museum in London hingewiesen. „Waste Age – What design can do“ heisst die Challenge. Es reicht von „Fast Fahion“ bis „technologische Obsolescence“. Warum diese kurzlebigen Produktzyklen? Nach unserem „waste age“ kommt dem Artikel gemäß das „precious waste“- age, also die Phase in dem aus Abfall Werte geschaffen oder zurückgewonnen werden. Das kennen wir unter Recycling und Upcycling bereits. Für Reisende in Zügen sind die Austellungen in Bahnhöfen zu „ZeroWasteArt“ sicher ein Begriff. Solches Imagineering oder Re-imagining brauchen wir mehr und mehr. Daran werden wir nicht vorbeikommen, schon allein aus Respekt vor den Chancen für zukünftige Generationen. Unsere Müllberge wegräumen sollten wir nicht der nächsten Generation aufbürden. Atommüll wird noch unzählige Generationen beschäftigen müssen. Das werden diese sich nicht ausgesucht haben. Denken in der Grammatik des Futur II ist Ökologie pur. Versuchen wir es mit „less is more“ und Reduktion auf das Wesentliche.

aus FT 26.10.21 www.Designmuseum.org