Europa nicht kaputt reden oder schreiben

Europa braucht ein anderes als das von der „Financial Times“ am 8.10.19 vorgeschlagene Narrativ. Gideon Rachman sähe Europa gerne in der Rolle eines „Power Projekts“. Diese imperiale Rolle, die das U.K. zwar wieder zu finden sucht, passt aber überhaupt nicht mehr in die Zeit des 21. Jahrhunderts. Zwischen den Machtblöcken, die hauptsächlich auf ihre wirtschaftliche und militär-strategische Bedeutung pochen, braucht es eine neue treibende Kraft des Multilateralismus auf soliden demokratischen Prinzipien. Das ist das europäische Zukunftsprojekt. Zeitungslektüre kann ja auch sinnvoll sein, damit wir wissen, was wir gerade nicht sein wollen. Andere uns aber gerne in diese Rolle drängen möchten.

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No Spitzenkanditat elected

Imagine VisionThe head of states of the still 28 Member States could not converge on a Spitzenkandidatin or candidate, hence they pulled an unknown person out the hat. Much to the surprise of the public and the European Parliament. Lesson to be learned. Do not bother to campaign, you don’t get nominated anyway. This cannot be a democratic procedure worthy for Europe. More democracy is dearly needed to avoid further alienation of European citizens.